Ätherische Öle besitzen die regenerierenden Eigenschaften einer Pflanze in konzentrierter Form. Ihre Wirkungsweise ist daher viel stärker als die von Kräutern und Kräuterzubereitungen. Das gilt natürlich nur für Essenzen in in hoher und hochreiner Qualität, die sämtliche Wirkbestandteile tatsächlich enthalten. Auf womöglich synthetisch hergestellte Billigöle trifft das so nicht zu. Qualitativ minderwertige Öle haben keinen therapeutischen Nutzen und können sogar gesundheitsschädlich sein.

Im Folgenden möchte ich einen kurzen Überblick über die Wirkungsweise von ätherischen Ölen geben:

Wirkung über den Geruchssinn

Die Aufnahme der Duftmoleküle der ätherischen Öle über den Geruchsinn ist sicherlich die bekannteste Anwendungsart. Dabei gelangen die Duftmoleküle in Sekundenschnelle in das Limbische System im Gehirn.

Auf psychischer Ebene ist die positive Wirkung gerade über diesen Weg besonders ausgeprägt auf Stimmung und Emotionen. Je nach Öl kann die Produktion von Endorphinen angeregt, eine scmerzstillende, eine anregende oder entspannende Wirkung erzielt werden. Auch auf die vegetative Regulation von Nahrungsaufnahme und Verdauung, Gehirntätigkeit und Lernvermögen kann das Limbische System u. a. Einfluß nehmen.

Wirkung über die Atemwege

Durch das Einatmen gelangen die wirksamen Bestandteile eines Öls über die Schleimhäute in die Blutbahn und auf disem Weg in jede Körperzelle. Dafür kann ein Kaltvernebler (Diffusor) eingesetzt werden., der sich für ätherische Öle eignet. Durch dessen spezielle Ultraschalltechnik wird ein Öl-Wasser-Gemsich in ultrafeine Tröpfchen vernebelt und kann so optimal aufgenommen werden. Erforderlich ist die korrekte Ultraschallfrequenz, bei der das Gerät sich nicht erhitzt, anderenfalls ist kein therapeutischer Effekt möglich. Bitte achte unbedingt darauf, keine gestreckten oder synthetischen Öle zu vernebeln, da das heftige Gesundheitsschäden verursachen kann.

Wirkung über die Haut

Ätherische Öle können auch über Haut und Fell aufgenommen werden. Über die Haut gelangen die nährenden Inhaltsstoffe der Öle dann direkt ins Gewebe, ins Blut und letztlich bis in die kleinsten Zellen im Organismus. Bei Hunden und toleranten Katzen kann man es auch auf die Pfotenballen auftragen und einmassieren. Dort befinden sich wichtige Refelxzonen und Ting-Punkte. Beim Pferd kann man ätherische Öle mit einer speziellen Technik am Kronrand einmassieren.

Wirkung über Schwingungen

Ätherische Öle in hochreiner Qualität haben, wie Mensch und Tier, natürlich auch ihre eigene Frequenz. Allerdings schwingen die Öle um ein Vielfaches höher als der menschliche oder tierische Körper. Deren Frequenz kann man somit durch die Verwendung ätherischer Öle zum Wohle der Gesundheit anheben. Somit können die Öle auch als energetische Behandlungsform zum Einsatz kommen.

Besonders Tiere reagieren sehr offen auf die positiven Schwingungen der ätherischen Öle. Sie können wie wir Menschen von deren heilsamen Eigenschaften profitieren.

Nachstehend ein paar Beispiele für Frequenzen von hochreinen ätherischen Ölen:

  • Rose   320 MHz
  • Immortelle   181 MHz
  • Weihrauch   147 MHz
  • Lavendel 118 MHz
  • Rosmarin 102 MHz

Das Gebiet der Aromaheilkunde ist sehr komplex und das Angebot an ätherischen Ölen so umfangreich, dass man zu Beginn nicht genug über alle wichtigen Details wissen kann, um bedenkenlos zu starten. Deshalb rate ich ich dir, dich zunächst ausführlich zu informieren und/oder eine fachkundige Beratung in Anspruch zu nehmen, bevor du ätherische Öle an deinem Vierbeiner anwendest.